Solidarität mit den streikenden Tabakarbeiter/-innen in der Türkei

Solidarität mit den streikenden Tabakarbeiter/-innen in der Türkei

seit 70 Tagen streiken die Tabakarbeiter/-innen in der Türkei für ihre Arbeitsplätze und Rechte. Sie übernachten im kalten Winter, beim Schnee und Regen, in Ankara in den selbt gebauten einfachen Zelten.
Der Staat hat angekündigt, den Zeltlager notfalls gewaltsam zu lösen, wenn die Streikende bis zum 28.02.2010 dies nicht selber tun.
Die Kolleginnen und Kollegen brauchen Unterstützung jeder Art.

Weiter Infos findet ihr unter:
Labournet
NGG

Aufruf zum 2. bundesweiten Iransoli-Aktionstag am Weltfrauentag, 8. März 2010

Gegen religiösen Fundamentalismus, Sexismus und Homophobie – Nieder mit dem islamistischen Regime im Iran! Solidarität mit den iranischen Feministinnen! Aufruf zum 2. bundesweiten Iransoli-Aktionstag am Weltfrauentag, 8. März 2010.

Gegen den Militärputsch in Honduras und seine deutschen Kollaborateure von der FDP!

Gegen den Militärputsch in Honduras und seine deutschen Kollaborateure von der FDP! Solidarität mit den Sozialen Bewegungen in Honduras! Samstag, 6.2., 11:00 vor dem Welcome Hotel am Pilgrimstein 29

Am 6. Februar richtet die „Friedrich-Naumann-Stiftung FÜR DIE FREIHEIT“ (FNSt, die Partei nahe Stiftung der FDP) ein Tagesseminar „Studierende und Entwicklungszusammenarbeit“ im Welcome Hotel Marburg aus. Dabei soll auch eine Veranstaltung zu „Politikberatung in der Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel lateinamerikanischer Länder“ stattfinden. Wie die Politikberatung und Entwicklungszusammenarbeit der FNSt aussieht, hat sich bei der Unterstützung des Putsches in Honduras vom 28. Juni 2009, der Putschregierung, undemokratischer „Wahlen“ sowie der anhaltenden Repression gegen Soziale Bewegungen in Honduras gezeigt.

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13.02.2010 Dresden nazifrei – gemeinsam blockieren

„die uni gehört allen“ – Demonstration in Frankfurt am 30.01.2010

http://www.unigehoertallen.tk/

die uni gehört allen
bundesweite demo, 30.01.2010
Frankfurt am Main, 14.00 Uhr
Campus Bockenheim

Die Ausrichtung aller Lebensbereiche auf ihre Verwertbarkeit verschärft sich. Flankiert wird diese Entwicklung durch autoritäre Maßnahmen und die Kriminalisierung sozialer Widerstände. Stechuhren, Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel, Exzellenzinitiativen, Selektion an Schulen und Hochschulen, Abschiebungen und „blue cards“ nur für „hochqualifizierte“ Migrant_innen, all das sind nur einige Kennzeichen einer ausgrenzenden Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der nicht die Menschen und ihre Bedürfnisse, sondern ihre Verwertbarkeit im Mittelpunkt steht. Die Frankfurter Stiftungsuniversität kann hierfür als eine der Pioniere gelten. Studierende besetzten dort Ende November eines der Gebäude der Goethe-Uni, das regelmäßig an Konzerne vermietet wird. Sie wollten dort Raum und Zeit für eine kritische Auseinandersetzung schaffen. Am 02.12.2009 wurde dieser studentische Protest gewaltsam durch die Polizei beendet. Seitdem herrscht Ausnahmezustand an der Frankfurter Universität: Kritischen Studierenden drohen die Zwangsexmatrikulation und Strafverfahren, immer wieder patrouilliert Polizei auf dem Campus und der Universitätsbetrieb wurde mehrfach durch Aussperrungen lahm gelegt.
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Frankfurter Studierendenproteste: Polizeieinsatz unter der Lupe


http://www.fr-online.de/top_news/2128121_Frankfurter-Studentenproteste-Polizeieinsatz-unter-der-Lupe.html

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW) fordert eine umfassende Aufklärung des Polizeieinsatzes auf dem Campus der Goethe-Universität. Den Vorwürfen, dass die Beamten unangemessen brutal gegen die Studenten vorgegangen seien, müssen nachgegangen werden, erklärt Carmen Ludwig, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen. Bei einer Pressekonferenz am Montag im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim hatten Studenten, Dozenten, Asta und Protestplenum die Vorfälle nochmals aus ihrer Sicht geschildert.

Gezeigt wurde ein Videofilm, der während des Polizeieinsatzes von Betroffenen gedreht worden war. Darin kommen Augenzeugen zu Wort, die von Trümmerbrüchen an der Hand, Kopfverletzungen und Gehirnerschütterung durch Schlagstockeinsatz berichten. Ein Polizist habe sogar die Schusswaffe gezogen. Die fünf verletzten Studenten, so ein Sprecher des studentischen AK Recht, erwägen Strafanzeige.

Co-Management statt Klassenkampf: Betriebliche Politik in der globalen Konkurrenz

Vortrag und Diskussion mit Stefanie Hürtgen (Akademie der Arbeit, Frankfurt/Main)

09.12.2009, 20:00 Uhr, HSG HS 06

Nicht erst seit der aktuellen Wirtschaftskrise stehen Gewerkschaften vor massiven Herausforderungen: Globalisierte Märkte und damit einhergehende verschärfte kapitalistische Konkurrenzverhältnisse bilden einen Rahmen struktureller Macht, in dem für gewerkschaftliche Politik wenig Spielräume zu bleiben scheinen. In Auseinandersetzungen um Beschäftigungssicherung und Standortschließungen mischen sich daher auch ihrem Selbstverständnis nach klassenkämpferische Betriebsrät_innen in Managementstrategien ein, schauen sich selbst die Konkurrenz- und Marktverhältnisse an, prüfen die Zahlen, holen Experten heran und weisen die Wettbewerbsfähigkeit „ihres“ Unternehmens nach. Die Belegschaften geben sich aus Angst vor Arbeitsplatzverlusten in der Regel ebenfalls wenig konfliktfreudig. Gemeinsam mit Stefanie Hürtgen möchten wir vor diesem Hintergrund einerseits Ursachen, Probleme und Chancen aktueller gewerkschaftlicher Strategien in den Blick nehmen, andererseits aber auch Perspektiven und Möglichkeiten für gewerkschaftliche Kämpfe jenseits von Leistungslogik und Co-Management diskutieren.

Ein Interview mit Stefanie Hürtgen zur Thematik gibt es hier.

indeterminate! revolution

indeterminate! revolution - 27.29.11.2009, frankfurt/main

Hospi-Ak im WS 09/10

Work, buy, eat, die ?!

Ihr habt es satt dass euch Konsumpotenz als Freiheit, Fernsehquizshows als wahre Bildungsinstitutionen und Militäreinsätze als Frieden stiftend verkauft werden?

Lasst euch kein € für ein F vormachen! Es gibt auch ohne Hippieklamotten oder 68er-Intellektuellen-Habitus Menschen, die sich mit Lösungsansätzen für tatsächliche soziale Probleme beschäftigen!

Was?

Der HospitantInnen-Arbeitskreis ist seit langer Zeit eine Institution, die Studierende auf (gewerkschaftliche) Bildungsarbeit vorbereitet. Von vielen Studis wird er auch als einmalige Möglichkeit genutzt, sich im politischen Bereich mit „linken“ Themen fortzubilden. Einen Kanon gibt es hierbei nicht, wichtig ist uns, dass das Programm partizipativ erarbeitet wird und die Diskussionen selbstbestimmt innerhalb der Gruppe geführt werden. Themen können sein:

* Geschichte der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung

* Grundlagen der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft

* Grundlagen von Neoliberalismus und regelmäßig auftretenden Finanzkrisen

* Rassismus, Antisemitismus und Sexismus, die Zusammenhänge dieser Unterdrückungsverhältnisse untereinander sowie mit der kapitalistischen Produktionsweise

* Probleme und Perspektiven von Gewerkschaften heute; aktuelle Herausforderungen (Globalisierung, neue Managementstrategien, neue Arbeitsformen)

* Politische Bildungsarbeit inner- und außerhalb von Gewerkschaften

* Didaktik und Methodik der politischen Bildungsarbeit sowie die Verbindung dieser Arbeit mit politischen Themen und Forderungen

Die Teilnahme verpflichtet natürlich zu nichts und ist kostenlos.

Wann?

Meistens findet der Ak nur im Wintersemester statt, hin und wieder aber auch im Sommersemester. Das erste Treffen findet in jeder ersten Semesterwoche Donnerstags um 20 Uhr im Eingangsbereich der PhilFak statt. Dort werden die weiteren Termine sowie ein grober Fahrplan besprochen. Der genaue Termin wird einige Wochen vor Semesterbeginn auf dem AgF-Blog veröffentlicht, außerdem gibt es Flyer in der Mensa – also: Augen auf!

Im Programm enthalten sind nicht nur wöchentliche Treffen bis Semesterende, sondern auch eine abschließende und berühmt-berüchtigte Hospi-Ak-Woche in den Semesterferien.

Wer?

In jedem Fall teamen Leute aus der Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen (AgF) den Hospi-Ak; das können Studis sein, die selbst noch relativ neu sind in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit oder eingearbeitete GewerkschafterInnen mit breiter Erfahrung. Für euch hat das den Vorteil, dass ihr mit einer Welt in Berührung kommt, die der Otto-Normal-Studi nicht kennt oder auch ignoriert: der Welt der Gewerkschaften, Betriebe und Märkte. Aber auch „profanere“ Vorteile lassen sich aus dem Hospi-Ak ziehen: Das Material, die TeamerInnen sowie die Seminare (auch die Hospi-Ak-Woche im Gewerkschaftshaus bei voller Verpflegung!) werden von IGMetall und DGB finanziert.

Wohin?

Hospitieren („zu-Gast-sein“) bedeutet eigentlich der Besuch einer Veranstaltung, die nicht Teil des eigenen Stundenplans ist. Du wirst jetzt denken: „Als Studis wird sowieso von uns erwartet, dass wir uns selbst um unsere Karriere kümmern, aber noch zusätzlich zum stressigen Studium außeruniversitäres Engagement…?“ – Recht hast du! Warum also nicht gleich nur das nötigste für eine Uni tun, in der Leistungsdruck und Gleichschaltung immer normaler werden?

Gefragt sind die etwas anderen Modelle von Lernen und eine gemeinsame Entwicklung! Entweder stehen wir zusammen oder wir lassen uns von dieser Gesellschaft fressen. Und genau das ist der Gedanke von Gewerkschaften: Solidarität! In den Gewerkschaften öffnet sich auch langfristig gesehen eine Perspektive: Bildungsarbeit gibt es in jeder Einzelgewerkschaft in unterschiedlichen Formen mit anständiger Bezahlung, und darüber hinaus gibt es selbstverständlich auch einen Haufen Arbeit.

Damit es mit arbeiten, einkaufen, essen und sterben nicht getan ist!

Bei Fragen etc. könnt ihr euch gern an das Team wenden: hospi-ak@agf-marburg.de

NOTE: Das erste Treffen des Hospi-Ak dieses Semester findet am Donnerstag, den 15. Oktober um 20 Uhr im Foyer der Philosophischen Fakultät statt!! Danach is gemeinsames Feiern im Trauma angesagt ;-)

Einladung zum ersten öffentlichen Treffen des Marburger Widerstandsbündnisses am 12. Oktober um 20:00 Uhr im DGB-Haus Marburg

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus der globalen Finanzkrise hat sich eine schwerwiegende Wirtschaftskrise entwickelt, deren Folgen in Zukunft auch verstärkt in Marburg und der Region zu spüren sein werden. Nach der Bundestagswahl drohen Entlassungen im großen Stil. „Eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung verhindert derzeit einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der Pakt gelte bis zur Bundestagswahl am 27. September, erfuhr die Financial Times von mehreren Spitzenmanagern.“ (Financial Times Deutschland, 24.08.2009). Die bisherigen Prognosen gehen von fast 4,5 Millionen offiziellen Arbeitslosen im Jahresschnitt 2010 aus. Die Kosten der steigenden Arbeitslosigkeit für den Bundeshaushalt beziffert die Bundesregierung in ihrem aktuellen Finanzplan schon jetzt auf über 90 Milliarden Euro bis 2013. Für die Kommunen werden die Ausgaben ebenfalls steigen, so dass die Kosten der Arbeitslosigkeit insgesamt mindestens 100 Milliarden Euro betragen werden. Während die Ausgaben des Staates dramatisch steigen, brechen auf der anderen Seite die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden weg. Allein im Landkreis Marburg-Biedenkopf werden in den kommenden Jahren weitere 50 Millionen Euro in den Kassen fehlen. Es droht eine „Agenda 2020″ bzw. eine neue „Operation düstere Zukunft“, sprich ein massiver Sozialabbau neuer Dimension.

Zu welchen Einschnitten wird es in Bildung, Pflege und in der öffentlichen Infrastruktur kommen? Mit welchen Maßnahmen und Sanktionen wird sich die steigende Zahl von Erwerbslosen in Marburg konfrontiert sehen? In welchem Ausmaß sind Entlassungen und Betriebsschließungen zu erwarten? Wie sieht vor diesem Hintergrund die Zukunft sozialer und kultureller Initiativen in Marburg aus?

Wir müssen uns auf politische und soziale Angriffe vorbereiten und kurzfristig handlungsfähig sein, um unsere Vorstellungen eines sozialen Marburgs durchzusetzen. Deshalb laden wir, Aktive in sozialen und kulturellen Initiativen, Gewerkschafter/innen, Aktive des Bildungsstreiks und aus Betrieben, zum ersten öffentlichen Treffen des Widerstandsbündnisses Marburg ein. Ziel des Bündnisses ist es, den Protest aus den verschiedenen Bereichen zusammen zu führen und Perspektiven eines gemeinsamen Widerstandes zu entwickeln.

Einladung als *.pdf



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