Archiv für Juni 2009

09../10. 07.2009, Trauma im G-Werk, Afföllerwiesen 3, 35039 Marburg: aufbrüche – feministische aktion_en

09./10. 07.2009, Trauma im G-Werk, Afföllerwiesen 3, 35039 Marburg: aufbrüche – feministische aktion_en

03.-05.07.2009, Berlin-Mehringhof, Gneisenaustr 2a, 10961 Berlin: Antisexistische Praxen III – die Konferenz

03.-05.07.2009, Berlin-Mehringhof, Gneisenaustr 2a, 10961 Berlin: Antisexistische Praxen III – die Konferenz

Kritische Wissenschaft und linke Politik an der Hochschule – Bestandsaufnahme und Perspektiven

24.06.2009, 18.00 Uhr, G-Gang, Philosophische Fakultät (Wilhelm-Röpke-Str. 6, 35032 Marburg):

Kritische Wissenschaft und linke Politik an der Hochschule – Bestandsaufnahme und Perspektiven

Im Workshop möchten wir mit euch über zwei Artikel diskutieren, die versuchen Möglichkeiten linker Politik und kritischer Wissenschaft an der Hochschule zu bestimmen. Der Artikel der Linken Fachschaft 03 konstatiert 2007 im Zuge der Stellenstreichung der Professur für „Internationale Politische Ökonomie mit Schwerpunkt Europäische Integration“, dass Räume für kritische Wissenschaft in der „neoliberalen Dienstleistungshochschule“ zunehmend kleiner werden. Auch Studierende studierten im Zuge der Umstellung auf Bachelor/Master zunehmend humankapitalorientiert und weniger aus Interesse an kritischer Gesellschaftsforschung. Ähnlich skeptisch fällt die Bestandsaufnahme der Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. im Jahr 2005 aus: Bildung sei längst eine Ware, Hochschulen in erster Linie Ausbildungsbetriebe. Es könne daher nicht darum gehen, ein überkommenes Bildungsideal zu verteidigen („Bildung ist keine Ware“), stattdessen gelte es, als eine Art gewerkschaftlicher Interessensvertretung an neuen Widersprüchen anzuknüpfen.

Ziel des Workshops ist es, ausgehend von den beiden Artikeln eine aktuelle Bestandsaufnahme der Möglichkeiten und Grenzen linker Politik an der Hochschule zu erarbeiten. Dabei wird es insbesondere darum gehen, die Erfahrungen aus dem Bildungsstreik gemeinsam zu reflektieren. (Wie wird die aktuelle Situation an den Unis eingeschätzt? Was sind die Konsequenzen von Bachelor/Master für Politik an der Hochschule? Welche Möglichkeiten bieten Aktionsformen wie die G-Gang Besetzung um die Kräfteverhältnisse in der Uni zu verschieben? Wo sind Probleme aufgetaucht und wie können diese erklärt werden?) Daran anknüpfend sollen Strategien und Perspektiven diskutiert werden. (An welchen Interessen und Widersprüchen kann angeknüpft werden, um Hochschule und Gesellschaft zu verändern?) Als ein Ergebnis des Workshops könnte z.B. ein Flugblatt oder Zeitungsartikel erstellt werden.

Die zwei Artikel für den Workshop findet ihr hier:

Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t.: Hilfloser Humboldt – Überlegungen für eine linke Hochschulpolitik

Linke Fachschaft 03: Kein Platz mehr für Marx – Kräfteverhältnisse in der neoliberalen Dienstleistungshochschule am Beispiel der Politikwissenschaft in Marburg

„Kritische Intellektuelle“ – Vortrag und Diskussion mit Stephan Heidbrink

Heute, 23.06.2009, 20.30 Uhr, G-Gang, Philosophische Fakultät (Wilhelm-Röpke-Str. 6, 35032 Marburg):

„Kritische Intellektuelle“ – Vortrag und Diskussion mit Stephan Heidbrink

Mit der gegenwärtigen Krise der globalen politischen Ökonomie ist auch die Nachfrage nach neuen Ideen für eine gerechte und nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung deutlich gestiegen. Kurzum, die Gesellschaft benötigt Intellektuelle, die in der Lage sind die gegebene Ordnung zu kritisieren und darüber hinausgehende Alternativen aufzuzeigen. Dieser Entwicklung steht die Verdrängung gesellschaftskritischen Denkens aus den Universitäten insbesondere in den letzten zwanzig Jahren entgegen: Läuft die Gesellschaft Gefahr ihre kritischen Intellektuellen und damit die Fähigkeit zur Selbstreflektion zu verlieren? Ist die Universität noch der Ort an dem solch notwendig kritisches Wissen erworben werden kann und wenn ja, wie? Diese Fragen sollen am Beispiel der Marburger Politikwissenschaft (insbesondere der Forschungsgruppe Europäische Integration/ des marxistischen Arbeitskreises) diskutiert werden.

03.07.2009, ab 10 Uhr, Philipps-Universität Marburg, Philosophische Fakultät, Turm F, Raum 03F01B : Studientag unter dem Thema „Nationalsozialismus Erinnerung Geschlecht“

03.07.2009, ab 10 Uhr, Philipps-Universität Marburg, Philosophische Fakultät, Turm F, Raum 03F01B : Studientag unter dem Thema „Nationalsozialismus Erinnerung Geschlecht“

Solidarität mit Heidelberger Protestierenden

Liebe Mitstreikende,

Nach der Besetzung der Alten Universität drohen uns nun Verfahren wegen Hausfriedensbruch, nachdem Rektor Eitel uns anzeigte. Ich bitte um eure Unterstützung in Form einer Petition für unsere Straffreiheit:

Petition

Solidarische Grüße,
Eduard

Pressemitteilung der Besetzerinnen und Besetzer des Instituts für Politikwissenschaften vom 21.Juni 2009

Das Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg wird weiterhin besetzt. Die seit Donnerstag andauernde friedliche Besetzung schafft einen selbstverwalteten, basisdemokratisch organisierten Raum. Am Montag werden die Verhandlungen über die Forderungen der Studierenden fortgesetzt. Erst 24 Stunden nach Beginn der Besetzung waren die Institutsleitung und das Dekanat des Fachbereichs für Gesellschaftswissenschaften und Philosophie bereit, sich mit den Forderungen der Studierenden auseinander zu setzen.

(mehr…)

Heute, 20h, G-Gang: Geschichte der Marburger Politikwissenschaft mit Georg Fülberth

Heute abend findet um 20h im besetzten G-Gang ein Vortrag von Prof. Fülberth zur Geschichte der Marburger Politikwissenschaft statt!

Kommt zahlreich und bleibt über Nacht!

Für Solidarität und Freie Bildung!

Für ein demokratisches Bildungssystem!

G-Gang Blockade bleibt!

http://bildungsstreik.tk/

Liebe Mitstudierende,

Seit Donnerstag 7.30 Uhr wird das Institut für Politikwissenschaften (G-Gang in der PhilFak, Wilhelm-Röpke-Straße 6) von Studierenden besetzt. Im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreikes hat sich eine Gruppe von Studierenden dazu entschlossen, folgenden Forderungen Nachdruck zu verleihen:

- Viertelparitätisch (ProfessorInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, Studierende, technisch.-administrative Angestellte) besetztes Direktorium

- Selbstverwalteter Freiraum für alle Studierenden der PhilFak

- Abschaffung der Anwesenheitslisten am gesamten Fachbereich

- Verbesserung des Informationsflusses / Transparenz am Institut

- Einberufung des Direktoriums Anfang nächster Woche

- zweistündige Mittagspause und freier Mittwoch Nachmittag für Gremien und Gruppenarbeit

- Verbesserung der Arbeitsbedingungen für technisch administratives Personal (Dienstfahrräder, drei volle Stellen für Hausmeister)

Diese Forderungen betreffen uns alle in jedem Studiengang!

Damit den Studierenden keine Nachteile durch die Besetzung entstehen, haben wir durchsetzen können, dass die Abgabetermine für Bachelor-Arbeiten, für die die politikwissenschaftliche Bibliothek benötigt wird, um drei Tage verlängert wird. Momentan versuchen wir die politikwissenschaftliche Bibliothek für Studierende weiterhin zugänglich zu machen. Dies scheitert jedoch nach wie vor an der Universitätsverwaltung.

Wir sind entschlossen die Besetzung auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, brauchen dafür aber eure Unterstützung: KOMMT HER! SCHAUT ES EUCH AN! SOLIDARISIERT EUCH! ARBEITET MIT! BLEIBT ÜBER NACHT! ERARBEITET FORDERUNGEN FÜR EURE INSTITUTE UND FACHBEREICHE!

Wir haben für die Zeit der Besetzung alternative Workshops, Filmabende und Diskussionen vorbereitet.

Gemeinsam können wir etwas an dieser Situation ändern!

Solidarität mit allen in diesem Sinne aktiven Gruppen!

Solidarität mit allen BILDUNGSSTREIK-Gruppen!

Solidarität und freie Bildung!

27./28.6.09, Kassel: Ratschlag und Aktionskonferenz. Inhaltliche und praktische Perspektiven der Proteste gegen die herrschende Politik in der Krise, das Bündnis „Wir zahlen nicht für eure Krise“ lädt ein.

27./28.6.09, Kassel: Ratschlag und Aktionskonferenz zu inhaltlichen und praktischen Perspektiven der Proteste gegen die herrschende Politik in der Krise, das Bündnis „Wir zahlen nicht für eure Krise“ lädt ein.