Archiv für Juli 2009

19.-23.08.2009, Vogelsbergkreis: Antifaschistisches Sommercamp

19.-23.08.2009, Vogelsbergkreis: Antifaschistisches Sommercamp des B.A.S.H.

Antifaschistisches Sommercamp 2009 des B.A.S.H.

Aktuelles Flugblatt der Hilfskraftinitiative an der Uni Marburg

In dem aktuellen Flugblatt „Informationen für Hilfskräfte“ informiert die Hilfskraftinitiative über relevante aktuelle Entwicklungen:
- mehr Lohn für Hilfskräfte in alten Studiengängen
- Novellierung des Hessischen Hochschulgesetzes
- Senatskommission zu Hilfskräften
- Ergebnisse der letzten Tarifrunde und Hilfskraftvergütung
- Mögliche Aufnahme von Hilfskräften in den Tarifvertrag

Info

1. August 2009 9 Uhr Naziaufmarsch in Friedberg und Nidda verhindern

1. August 2009 9 Uhr Naziaufmarsch in Friedberg und Nidda verhindern

Naziaufmarsch in Friedberg und Nidda verhindern

Die hessische NPD plant am 1. August 2009 einen Doppelaufmarsch in Friedberg und Nidda durchzuführen. Als Anlass dienen die jeweiligen örtlichen Moscheen sowie die damit verbundene Angst vor „Überfremdung und Islamisierung“.
Ab 9:00 Uhr soll es eine Gegenkundgebung am Bahnhof geben mit dem Ziel den geplanten Aufmarsch der Nazis zu verhindern.

Macht mit den NPD-Aufmarsch zu verhindern!!!

Kommt am 01.08.2009 ab 9:00 Uhr zur Gegenkundgebung an den Bahnhof in Friedberg!!!!

Weiter Infos gibt es unter:
Mobi-Flyer Front; Back
www.wetterau-gegen-nazis.de
DGB-Jugend Hessen
ANTIFA R4 aus Giessen

Veranstaltung: Ende der Vertretung 23. 7. um 20.30 Uhr Cafe Am Grün

Veranstaltung: Ende der Vertretung 23. 7. um 20.30 Uhr Cafe Am Grün

Veranstaltung: Ende der Vertretung 23. 7. um 20.30 Uhr

Emmely und der Streik im

Einzelhandel

Ende der Vertretung

Filmvorführung und Diskussion mit Berliner AktivistInnen

Die Situation der Beschäftigten im Einzelhandel hat sich in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Während die Arbeitsbelastung immer näher an die Grenze des körperlich erträglichen geht, bleiben die Löhne immer weiter hinter den steigenden Lebenshaltungskosten zurück. Und das während die Gewinne der Unternehmen kontinuierlich ansteigen: zwischen 2000 und 2006 um 64,3%. Als die Arbeitgeber Ende 2006 die Zuschläge für Spät- und Nachtarbeit kürzen wollten, hatten sie im Empfinden vieler Beschäftigter eine Grenze überschritten: Die längste und härteste Tarifauseinandersetzung im deutschen Einzelhandel begann.

Der Film begleitet die Streikenden über mehrere Monate. Zu Wort kommen Frauen, die seit Jahrzehnten im Einzelhandel arbeiten. Viele streiken zum ersten Mal in ihrem Leben. Oft sind sie allein erziehend, in Teilzeit und mit so wenig Lohn, dass sie sich ihr Essen „bei der Familie zusammensuchen“ müssen. Manchen wird ihr Engagement im Streik zum Verhängnis, Emmely zum Beispiel. Nachdem sie in ihrer Kaiser’s Filiale den Streik organisiert hat, wird ihr unter dem Vorwand, dass sie Pfandbons im Wert von 1,30 Euro unterschlagen hatte, fristlos gekündigt. Als sie auf Wiedereinstellung klagt bekommt sie die ganze Wucht des einseitig an den Interessen der Unternehmen ausgerichteten deutschen Arbeitsrechts zu spüren.

Der Film sucht nach Antworten auf die Frage, weshalb die Beschäftigten und ihre Organisationen nicht in der Lage sind, sich gegen die Arbeitgeber durchzusetzen. Er erkundet das Engagement der ArbeiterInnen im Streik und analysiert das Vorgehen der Streikleitung und die Rolle der Betriebsräte.

Anschließend werden zwei AktivistInnen, die den Streik in Berlin unterstützt haben, von ihren Erfahrungen berichten und mit uns darüber diskutieren, wie eine linke Intervention in Arbeits- und Betriebeskämpfe aussehen kann.

Donnerstag | 23.Juli | 20.30h | Café am Grün

eine gemeinsame Veranstaltung von DGB Jugend, Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t., Linke Fachschaft 03, Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen

16.07.2009, 20:00 Uhr, Hörsaalgebäude, Marburg: Raven gegen Krise. Nachttanzdemo.

16.07.2009, 20:00 Uhr, Hörsaalgebäude, Marburg: Raven gegen Krise. Nachttanzdemo.

Raven gegen Krise

16.07.2009, 20:00 Uhr, Hörsaalgebäude, Marburg: Raven gegen Krise. Nachttanzdemo.

Raven gegen Krise!

Eines dürfte uns allen klar sein: Wir haben die aktuellen Krisen nicht verursacht. Und damit ist es nur logisch, dass wir auch nicht bereit sind ihre Konsequenzen und Kosten zu tragen!

Die Krise, das sind viele!

Alle reden von der Krise und meinen nur die eine, die Finanz-/ Wirtschaftskrise. Wir sprechen von vielen Krisen, denn sieht man sich genauer um, so ist unser aller Lebensumfeld durchzogen von krisengeschüttelten Systemen. Seien es Schul- und Hochschulsystem, deren Missstände nicht erst seit dem Bildungsstreik vor vier Wochen mehr als offensichtlich sind, oder sei es das Pflege- und Gesundheitssystem, dessen Finanzierung und Leistung seit Jahren sinkt. Auch die Krise im Beschäftigungsbereich, durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Zeitarbeitsfirmen, zunehmende Arbeitslosigkeit und faktischen Reallohnsenkungen, drängt sich durch zunehmende Streiks in den letzten Jahren, zuletzt durch der Streik der Erzieher_innen, mehr und mehr ins öffentliche Bewusstsein.

Weniger offensichtliche Erosionserscheinungen sind der Rückgang öffentlicher Freiräume durch Privatisierung, Kommerzialisierung, Überwachung und verschärfte, gesetzliche Regelungen sowie die Krise der inhaltlichen Ausrichtung des Systems, dessen „Versprechungen“ nicht gehalten werden und dessen „Lösungen“ keine sind.

Die populärste Krise aller Zeiten

Zu all diesen Dauerkrisen gesellt sich nun sei neustem die Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Ursachen und Lösungen allen angeblich ganz klar zu sein scheinen und dementsprechend propagiert werden: Gierige Manager als einzige Ursache und Konjunkturpakete als einzig mögliche Lösung.

Doch wo die eigentlichen Ursachen liegen wagt niemand zu sagen, nämliche das der Markt und die Deregulierung als höchste Maxime versagt haben. Denn damit würde mensch eingestehen, dass es sich damit um eine Krise der Regelungsmechanismen und der herrschenden, neoliberalen Ideologie handelt, und damit um eine Systemkrise. Denn dann könnte mensch nicht einfach so weiter machen wie bisher und müsste sich ernsthaft Gedanken machen.

Und was auch niemand sagt bzw. sagen will: Wer die Zeche zahlt für die Strohfeuer an Rettungsschirmen, Überbrückungskrediten und Bankbürgschaften, die zur Zeit durchs Land lodern und deren (ver-)blendender Schein die vollen Auswirkungen dieser Krise noch verbergen. Doch wer ein bisschen Fantasie hat, kann sich vorstellen, was nach dem Superwahljahr propagiert werden wird: Weniger Sozialausgaben kombiniert mit Steuern, die garantiert nicht die Gewinnler der letzten Jahrzehnte treffen.

Deshalb sei eines hier klar gestellt: Egal wo im Sozial-, Gesundheits- oder Bildungssystem eingespart werden soll, egal wann, wo und wie Lohnabhängige besteuert werden soll:

Wir tragen die Kosten dieser Krise nicht!

Und wir werden weiter demonstrieren, dass ihre Krise nicht zu unserer Katastrophe wird!

aufbrüche – feministische aktion_en

Donnerstag 9. Juli 2009

19.30 Begrüßung – femArchiv & Geschlechterpolitikreferat

20.00 „Feministische Medien und Popfeminismus“ – Sonja Eismann

Freitag 10. Juli 2009

12.00-13.30 „Queere Ökonomiekritik“ – Kathrin Ganz und Do Gerbig

15.00-16.30 „GRRRL-Zines und Krachmacher-Kleider“ – Stephanie Müller

17.30-19.00 „Geschlecht und Widerstand – intersektionale Perspektiven“ – Melanie Groß

ab 21.00 Konzert mit EX BEST FRIENDS [GrrrrlPunk, Berlin]
ab 23.00 queer*feministische Party

Ort:

‚trauma im g-werk in marburg‘
afföllerwiesen 3, 35039 marburg