Archiv für Oktober 2009

indeterminate! revolution

27.-29.11.2009, Frankfurt/Main: Kongress „indeterminate! revolution“ (veranstaltet von DemoPunk e.V. & the New Group)

indeterminate! revolution

indeterminate! revolution - 27.29.11.2009, frankfurt/main

31.10.2009, 20:00 Uhr, Bettenhaus (Emil-Mannkopff-Str. 6, 35037 Marburg): Vamos! Für die Freiräume. Diskussionsveranstaltung mit „Hände hoch – Haus her!“ aus Erfurt und der Initiative „Faites votre Jeu“ aus Frankfurt/Main

31.10.2009, 20:00 Uhr, Bettenhaus (Emil-Mannkopff-Str. 6, 35037 Marburg): Vamos! Für die Freiräume. Diskussionsveranstaltung mit „Hände hoch – Haus her!“ aus Erfurt und der Initiative „Faites votre Jeu“ aus Frankfurt/Main (Veranstalterin: LISA:2)

Perspektiven der kritischen Internationalen Politischen Ökomomie

21.10.2009, 20:00 Uhr, Raum 05B05, PhilFak, Marburg: Kritische Integrationsforschung: Perspektiven neogramscianischer und staatstheoretischer Ansätze zur Analyse der Europäischen Union. Semesterauftaktveranstaltung der Forschungsgruppe Europäische Integration, mit Inputs von John Kannankulam und Hans-Jürgen Bieling

16.10.2009, 18:30 Uhr, Marburg, Orientzentrum in der Deutschhausstraße 12 (Hörsaal 00A26): „Die globale Krise“, Referent: Karl Heinz Roth.

16.10.2009, 18:30 Uhr, Marburg, Orientzentrum in der Deutschhausstraße 12 (Hörsaal 00A26): „Die globale Krise“, Referent: Karl Heinz Roth (Veranstalter: d.i.s.s.i.d.e.n.t. und VSA)

Hospi-Ak im WS 09/10

Work, buy, eat, die ?!

Ihr habt es satt dass euch Konsumpotenz als Freiheit, Fernsehquizshows als wahre Bildungsinstitutionen und Militäreinsätze als Frieden stiftend verkauft werden?

Lasst euch kein € für ein F vormachen! Es gibt auch ohne Hippieklamotten oder 68er-Intellektuellen-Habitus Menschen, die sich mit Lösungsansätzen für tatsächliche soziale Probleme beschäftigen!

Was?

Der HospitantInnen-Arbeitskreis ist seit langer Zeit eine Institution, die Studierende auf (gewerkschaftliche) Bildungsarbeit vorbereitet. Von vielen Studis wird er auch als einmalige Möglichkeit genutzt, sich im politischen Bereich mit „linken“ Themen fortzubilden. Einen Kanon gibt es hierbei nicht, wichtig ist uns, dass das Programm partizipativ erarbeitet wird und die Diskussionen selbstbestimmt innerhalb der Gruppe geführt werden. Themen können sein:

* Geschichte der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung

* Grundlagen der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft

* Grundlagen von Neoliberalismus und regelmäßig auftretenden Finanzkrisen

* Rassismus, Antisemitismus und Sexismus, die Zusammenhänge dieser Unterdrückungsverhältnisse untereinander sowie mit der kapitalistischen Produktionsweise

* Probleme und Perspektiven von Gewerkschaften heute; aktuelle Herausforderungen (Globalisierung, neue Managementstrategien, neue Arbeitsformen)

* Politische Bildungsarbeit inner- und außerhalb von Gewerkschaften

* Didaktik und Methodik der politischen Bildungsarbeit sowie die Verbindung dieser Arbeit mit politischen Themen und Forderungen

Die Teilnahme verpflichtet natürlich zu nichts und ist kostenlos.

Wann?

Meistens findet der Ak nur im Wintersemester statt, hin und wieder aber auch im Sommersemester. Das erste Treffen findet in jeder ersten Semesterwoche Donnerstags um 20 Uhr im Eingangsbereich der PhilFak statt. Dort werden die weiteren Termine sowie ein grober Fahrplan besprochen. Der genaue Termin wird einige Wochen vor Semesterbeginn auf dem AgF-Blog veröffentlicht, außerdem gibt es Flyer in der Mensa – also: Augen auf!

Im Programm enthalten sind nicht nur wöchentliche Treffen bis Semesterende, sondern auch eine abschließende und berühmt-berüchtigte Hospi-Ak-Woche in den Semesterferien.

Wer?

In jedem Fall teamen Leute aus der Arbeitsgemeinschaft für gewerkschaftliche Fragen (AgF) den Hospi-Ak; das können Studis sein, die selbst noch relativ neu sind in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit oder eingearbeitete GewerkschafterInnen mit breiter Erfahrung. Für euch hat das den Vorteil, dass ihr mit einer Welt in Berührung kommt, die der Otto-Normal-Studi nicht kennt oder auch ignoriert: der Welt der Gewerkschaften, Betriebe und Märkte. Aber auch „profanere“ Vorteile lassen sich aus dem Hospi-Ak ziehen: Das Material, die TeamerInnen sowie die Seminare (auch die Hospi-Ak-Woche im Gewerkschaftshaus bei voller Verpflegung!) werden von IGMetall und DGB finanziert.

Wohin?

Hospitieren („zu-Gast-sein“) bedeutet eigentlich der Besuch einer Veranstaltung, die nicht Teil des eigenen Stundenplans ist. Du wirst jetzt denken: „Als Studis wird sowieso von uns erwartet, dass wir uns selbst um unsere Karriere kümmern, aber noch zusätzlich zum stressigen Studium außeruniversitäres Engagement…?“ – Recht hast du! Warum also nicht gleich nur das nötigste für eine Uni tun, in der Leistungsdruck und Gleichschaltung immer normaler werden?

Gefragt sind die etwas anderen Modelle von Lernen und eine gemeinsame Entwicklung! Entweder stehen wir zusammen oder wir lassen uns von dieser Gesellschaft fressen. Und genau das ist der Gedanke von Gewerkschaften: Solidarität! In den Gewerkschaften öffnet sich auch langfristig gesehen eine Perspektive: Bildungsarbeit gibt es in jeder Einzelgewerkschaft in unterschiedlichen Formen mit anständiger Bezahlung, und darüber hinaus gibt es selbstverständlich auch einen Haufen Arbeit.

Damit es mit arbeiten, einkaufen, essen und sterben nicht getan ist!

Bei Fragen etc. könnt ihr euch gern an das Team wenden: hospi-ak@agf-marburg.de

NOTE: Das erste Treffen des Hospi-Ak dieses Semester findet am Donnerstag, den 15. Oktober um 20 Uhr im Foyer der Philosophischen Fakultät statt!! Danach is gemeinsames Feiern im Trauma angesagt ;-)

12.10.2009, 20:00 Uhr, DGB-Haus Marburg: Erstes öffentliches Treffen des Marburger Widerstandsbündnisses

12.10.2009, 20:00 Uhr, DGB-Haus Marburg: Erstes öffentliches Treffen des Marburger Widerstandsbündnisses

Einladung zum ersten öffentlichen Treffen des Marburger Widerstandsbündnisses am 12. Oktober um 20:00 Uhr im DGB-Haus Marburg

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

aus der globalen Finanzkrise hat sich eine schwerwiegende Wirtschaftskrise entwickelt, deren Folgen in Zukunft auch verstärkt in Marburg und der Region zu spüren sein werden. Nach der Bundestagswahl drohen Entlassungen im großen Stil. „Eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung verhindert derzeit einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der Pakt gelte bis zur Bundestagswahl am 27. September, erfuhr die Financial Times von mehreren Spitzenmanagern.“ (Financial Times Deutschland, 24.08.2009). Die bisherigen Prognosen gehen von fast 4,5 Millionen offiziellen Arbeitslosen im Jahresschnitt 2010 aus. Die Kosten der steigenden Arbeitslosigkeit für den Bundeshaushalt beziffert die Bundesregierung in ihrem aktuellen Finanzplan schon jetzt auf über 90 Milliarden Euro bis 2013. Für die Kommunen werden die Ausgaben ebenfalls steigen, so dass die Kosten der Arbeitslosigkeit insgesamt mindestens 100 Milliarden Euro betragen werden. Während die Ausgaben des Staates dramatisch steigen, brechen auf der anderen Seite die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden weg. Allein im Landkreis Marburg-Biedenkopf werden in den kommenden Jahren weitere 50 Millionen Euro in den Kassen fehlen. Es droht eine „Agenda 2020″ bzw. eine neue „Operation düstere Zukunft“, sprich ein massiver Sozialabbau neuer Dimension.

Zu welchen Einschnitten wird es in Bildung, Pflege und in der öffentlichen Infrastruktur kommen? Mit welchen Maßnahmen und Sanktionen wird sich die steigende Zahl von Erwerbslosen in Marburg konfrontiert sehen? In welchem Ausmaß sind Entlassungen und Betriebsschließungen zu erwarten? Wie sieht vor diesem Hintergrund die Zukunft sozialer und kultureller Initiativen in Marburg aus?

Wir müssen uns auf politische und soziale Angriffe vorbereiten und kurzfristig handlungsfähig sein, um unsere Vorstellungen eines sozialen Marburgs durchzusetzen. Deshalb laden wir, Aktive in sozialen und kulturellen Initiativen, Gewerkschafter/innen, Aktive des Bildungsstreiks und aus Betrieben, zum ersten öffentlichen Treffen des Widerstandsbündnisses Marburg ein. Ziel des Bündnisses ist es, den Protest aus den verschiedenen Bereichen zusammen zu führen und Perspektiven eines gemeinsamen Widerstandes zu entwickeln.

Einladung als *.pdf