Archiv Seite 2

Hospi-AK

Der Hos­pi-​AK trifft sich ab dem 31.​10 jeden Mitt­woch um 18:00 Uhr im 1. Stock des DGB-​Hau­ses. Wer am 25.​10 nicht zum ers­ten Tref­fen in der Phil­fak kom­men konn­te, kann sehr gerne am kommenden Mitt­woch dazustoßen!

Mehr Infos zum Hospi-AK gibt es hier

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IG-Metall Sommerjugendcamp in Mellnau vom 22. bis 24. Juni 2012

Die AgF fährt dieses Jahr wieder zum Camp der IG Metall Jugend des Bezirks Frankfurt nach Mellnau. Mit im Gepäck habe wir einen Tisch mit Büchern, die wir dort in Kooperation mit der Buchhandlung Roter Stern Marburg (http://www.roter-stern.de/) vertreiben. Außerdem wird es von uns einen Leseworkshop zu Paul Lafargues „Das Recht auf Faulheit“ geben. Auch dabei haben wir anlässlich der derzeitigen Fußball-EM der Männer noch folgenden Flyer:

Schwarz, Rot, Geil?

Elf Männer spielen Fußball. Sie werden als Helden vergöttert, Millionen jubeln ihnen zu, baden im schwarz-rot-goldenen Meer. Ist doch ganz normal. Wo sollte es denn da ein Problem geben? Warum sollte sich „unsereins“ nicht zu seiner Mannschaft bekennen dürfen?

Denn schließlich darf man doch ein bisschen stolz sein!
Stolz worauf?

Darauf den gleichen Pass wie die elf Spieler zu besitzen?
Auf das was hinter schwarz, rot, gold auch steckt – Hartz IV, Rente mit 67, Kriegseinsätze für Wirtschaftsinteressen, Nationalsozialistischer Untergrund, Ausweitung von Leiharbeit, Einsparungen im Sozialbereich, Demonstrationsverbote….

„Aber was hat das mit uns zu tun: Uns geht’s doch nur um den Spaß am Fußball! Wir freuen uns, wenn wir ein Stückchen näher zusammen rücken und gemeinsam unser Team anfeuern und uns zusammen freuen, wenn wir gewinnen.“

Klar ist nicht jede_r Fußballbegeisterte Nationalist_in. Fußball mag an sich unpolitisch sein. Wie er jedoch bei Welt- und Europameisterschaften von vielen gelebt wird, ist sehr politisch. Denn schließlich schwenken viele nicht nur die Deutschland-Flagge als Ausdruck ihrer Verbundenheit mit der deutschen Nationalelf. Sie schwenken sie auch, weil sie zeigen wollen wie stolz sie auf „ihre Jungs“ und vor allem auf „ihr Land“, auf „ihr Volk“ sind. In einem solchen Moment ist Fußball eben doch politisch: Denn es geht nicht mehr darum, ob eine Mannschaft toll spielt und die Beste gewinnt. Es geht darum, dass Deutschland das beste Team ist – und nicht nur im Fußball!

Über diesen Party-Patriotismus wird eine Einheit zwischen den Menschen geschaffen, die es nicht gibt und die einzig durch das nationale „Wir-Gefühl“ hergestellt wird. Dieses „wir“ wird dann benutzt, wenn „wir“ mal wieder den Gürtel enger schnallen müssen, „wir“ zu hohe Lohnnebenkosten haben usw.

Jede Form eines nationalen „Wir-Gefühls“ ist scheiße. Denn Nationalismus lebt davon, dass andere ausgeschlossen werden, dass die „deutschen Werte“, nach denen wir angeblich alle handeln, viel besser sind als die anderer Ländern, und dass sich die Menschen nur mit ihrer Nation identifizieren.

Die IGM-Jugend spricht sich gegen jede Art von Diskriminierung, Ausgrenzung und für eine internationale Solidarität aus. Dass letztere sich auch mit Fußball verbinden lässt, zeigt jedes Jahr die Mondiali Antirazzisti*.

Wir sind weder Grand-Prix, noch Papst und ganz sicher nicht Deutschland!

* Mondiali Antirazzisti

fubalogo

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Nix gelernt ist ganz verloren – Militarisierung von Uni und Gesellschaft |9.Mai|18Uhr|Hörsaal 116| Hörsaalgebäude| Biegenstraße

Am 9. Mai findet eine Veranstaltung, organisiert vom AK Zivilklausel Marburg, im Zuge einer bundesweiten Aktionswoche des Zivilklausel-Netzwerks an der Uni Marburg statt. Die Zivilklausel-Bewegung setzt sich für eine Uni ein, in der Forschung, Lehre und Studium für zivile und friedliche Zwecke eingesetzt wird. Jedoch wird dies unterlaufen und die Unis zunehmend militarisiert, wie auch die ganze Gesellschaft peu à peu militarisiert wird. Darum wird es im Vortrag gehen. Der Referent Heinz Klee ist im Ortsvorstand der IGM Frankfurt/ Main und aktiv in der Arbeitsgruppe gegen den Notstand der Republik in der IG Metall Frankfurt und ver.di Frankfurt.

Außerdem trifft sich der AK Zivilklausel immer montags um 18Uhr im PhilFak-Foyer.

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Gewerkschaften zwischen Tarifauseinandersetzungen und europäischen Krisenprotesten

Diskussionsveranstaltung mit Heidi Schroth (IG Metall) und Karin (IL) – 30.4., 20Uhr, Hörsaal des CNMS (Deutschhausstraße 12)

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Zur Kritik des europäischen Krisenmanagements

Veranstaltung von AgF und Krisenbündnis:

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Gewerkschaft, Bewegung – Gewerkschaftsbewegung? Buchvorstellung mit Ralf Hofrogge am 18.04. um 19Uhr im DGB-Haus; Käte-Dinnebier-Saal

Zum Verhältnis von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in Geschichte und Gegenwart
Gewerkschaften gelten als Rückgrat der ArbeiterInnenbewegung: Sie haben mehr Mitglieder als Linkspartei und SPD zusammen, sie sind als einzige soziale Bewegung in den Betrieben verankert.

Jedoch haben Gewerkschaften seit den 1990er Jahren zahlreiche De-Regulierungen der Arbeitswelt nicht verhindern können, in Politikfeldern außerhalb der Arbeitswelt gab es oft nur symbolische Interventionen.

Viele Linke haben deswegen die Arbeiterbewegung als politischen Akteur ganz aufgegeben und den „Abschied vom Proletariat“ ausgerufen. Andere, wie der Historiker Karl Heinz Roth, machten schon in den 1970ern eine „andere Arbeiterbewegung“ stark, bestehend aus wilden Streiks und unregulierten Betriebskämpfen. Die Gewerkschaften hingegen galten als angepasst, als Teil des Problems.

Vierzig Jahre und eine große Wirtschaftskrise später sind diese Debatten wieder aktuell. Muss das Verhältnis zwischen Gewerkschaft und sozialen Bewegungen neu bestimmt werden, um endlich aus der Defensive herauszukommen?

Um über diese Fragen zu diskutieren haben wir Ralf Hoffrogge eingeladen, Historiker und Autor des 2011 erschienenen Buches „Sozialismus und Arbeiterbewegung“ in der Reihe

Theorie.org:

http://www.theorie.org/titel/655_sozialismus_und_arbeiterbewegung_in_deutschland

Eine Veranstaltung von:

DGB Marburg-Biedenkopf, DGB-Jugend Mittelhessen, AgF Marburg, Arbeit und Leben Marburg, Gruppe dissident, ver.di- Jugend Mittelhessen

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Pelzveredlung und Pelzbekleidung im Vertretungsbereich der IG Metall

Am 07. April findet in Frankfurt am Main wieder die Demonstration ‚‘FRANKFURT PELZFREI'‘ statt. Dort demonstrieren Menschen gegen die Haltung von Tieren zum Zweck der Pelzgewinnung. Dieser Protest findet seit Jahren breiten gesellschaftlichen Rückhalt und geht dementsprechend nicht nur von Tierschutz bzw. -rechtsgruppen aus.
Auch die AgF Marburg ist keine solche Gruppierung. Wir setzen uns als Gewerkschafter_innen aber nicht allein mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen abhängig Beschäftigter auseinander. Wir sind der Meinung, dass Gewerkschaften einen gesellschaftspolitischen Auftrag (und Anspruch) haben (sollten). Folglich begrüßen wir die klare Ablehnung der Atomenergie von Seiten der IG Metall und fordern eine Fortsetzung der kritischen Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftszweig Rüstungsindustrie, welche es in der IG Metall gab und gibt.
Auch die Tierhaltung zum Zwecke der Gewinnung von ‚‘Luxusartikeln'‘ muss Gegenstand kritischer Diskussion sein, v.a. in einer Organisation, deren Vertretungsbereich auch die Pelzveredlung und Pelzbekleidung umfasst (vgl. den der Satzung der IG Metall angehängten Organisationskatalog).
Wir halten es nicht für vereinbar, einerseits glaubwürdig für ‚‘den Schutz der natürlichen Umwelt'‘ (Satzung der IG Metall: § 2) einzutreten, und andererseits das Halten und Töten von Tieren zum Zwecke der Gewinnung von ‚‘Luxusartikeln'‘ für legitim zu halten oder auch nur unkommentiert zu lassen. Deshalb fordern wir eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Pelztierhaltung und eine Aufklärung über die damit verbundene ethische Problematik, wie dies in der IG Metall bezüglich anderer Wirtschaftszweige bereits geschieht.

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Buchvorstellung: Die EU in der Krise

Buchvorstellung und Semesterauftakt der Forschungsgruppe Europäische Integration (FEI)

Zeit: 11.04.2012 20:30 h – 11.04.2012 22:30 h
Ort: Café am Grün (Am Grün 28-30, 35037 Marburg)

Weitere Informationen:

Forschungsgruppe, Staatsprojekt Europa (Hrsg.):
Die EU in der Krise: Zwischen autoritärem Etatismus und europäischem Frühling
im Auftrag der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung
2012 – 165 Seiten – € 15,90
ISBN: 978-3-89691-898-7

EU in der Krise
Der europäische Integrationsprozess wird durch eine massive ‚Vielfachkrise‘ erschüttert: die Euro-Krise und Staatskrisen, nicht nur in Griechenland, die Krise des politischen Integrationsprozesses, der Legitimationsverlust der EU sowie das völlige Fehlen eines neuen populären europäischen Projektes: Vor dem Hintergrund des arabischen Frühlings und weltweiter anti-neoliberaler Proteste eskalieren in der europäischen Peripherie die sozialen Kämpfe gegen eine Abwälzung der Krisenfolgen nach unten und für eine weitgehende Demokratisierung der Gesellschaft. Der Beitrag der sozialwissenschaftlichen ‚Europaforschung‘ zum kritischen Verständnis dieser Entwicklungen ist marginal. Auch herrschaftskritische Ansätze haben die Bedeutung der EU lange unterschätzt. Der vorliegende Band der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) reagiert auf diese Leerstellen, greift die Diskussionen der kritischen Europaforschung auf und entwickelt sie weiter. Im Rahmen einer intersektionalen Kapitalismusanalyse untersuchen die Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven Hintergründe und Dynamik der Krise und diskutieren emanzipatorische Strategien für ein anderes Europa.

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Gewerkschaft, Bewegung – Gewerkschaftsbewegung?

Buchvorstellung mit Ralf Hofrogge am 18.04. um 19Uhr im DGB-Haus; Käte-Dinnebier-Saal

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Marburg kriegt die Krise

In Marburg hat sich ein Krisenbündnis aus verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen gegründet. Das Krisenbündnis bietet den Rahmen sich über schon geplante Aktionen und Veranstaltungen zur Krise auseinanderzusetzen, sich zu informieren, Handlungsperspektiven zu diskutieren und vor allem selbst aktiv zu werden. Als Fixpunkt für die Arbeit des Bündnisses gelten dabei die großen Demos und Aktionstage gegen die Krise und die Politik der Troika am 31.März (Demo) und 17.-19.Mai (Aktionstage) in Frankfurt/Main.

Das nächste Treffen findet am 12.3.2012 um 19 Uhr im DGB-Haus (Bahnhofstraße 6) statt. Alle Interessierten sind eingeladen.

weitere Infos gibt es bald auf www.krise-marburg.org
Infos zu den europaweiten Aktionen: www.european-resistance.org

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